Wir liefern mit dem Lastenfahrrad:

Wir liefern mit dem Lastenfahrrad:

Unser Brot gibt es mittlerweile ist sehr vielen Berliner Restaurants und Cafés, über die gesamte Innenstadt verteilt. Die meisten der Lokale beliefern unsere Bäcker und Bäckerinnen wöchentlich selbst und zwar in der Regel mit dem Fahrrad. Damit das Liefern für uns möglich effizient ist, fahren wir eine große Tour und verbinden die Liefertage mehrerer Restaurants miteinander, die in der selben Ecke der Stadt liegen.

Momentan haben vor allem unsere Bäckereien in Moabit und in der Markthalle Neun alle Hände voll zu tun und die Verteilung der Lieferaufträge wird zu einer immer komplexeren Aufgabe. Kapazität und Personalplanung müssen gut aufeinander abgestimmt werden und wir bedanken uns bei all den Gastronominnen und Gastronomen, die so flexibel und kooperativ mit uns zusammenarbeiten!

Neben den Beutebroten in Gastrogröße, den sogenannten Bemmen, sind auch unsere Beutestangen sehr beliebt. Diese gibt es selbstverständlich auch für den Privatgebrauch und zwar in allen unseren Bäckereien, jeden Tag.

Eine Übersicht der Restaurants und Cafés, die unser Brot bei sich servieren, findet ihr auf unserer Website unter “Hier“.

Es gehört viel dazu, eine Bäckerei zu führen.

Es gehört viel dazu, eine Bäckerei zu führen.

In unserer Brotbrücke in Tegel ist momentan Han Kyul der Leiter. Von der Beschaffung der Rohmaterialien über die Mengenplanung bis hin zum Verkauf und der Planung der Lieferungen, ist er vor Ort verantwortlich.

Wenig ist das nicht, doch dafür eine sehr gute Übung. Denn eines Tages möchte Han Kyul seine eigene Bäckerei eröffnen. Eigentlich hat er einen Master in Soziologie gemacht und war ursprünglich aufgrund des guten Studienangebots von Südkorea nach Westdeutschland gewechselt. Wegen uns, zog er schließlich aber nach Berlin, wo ihn und die Leidenschaft für das Backen schließlich vollständig packte.

Seine Begeisterung für Sauerteig, vor allem für Roggensauerteig, machte Han Kyul schnell zu einem hervorragenden Bäcker und zu einem regelrechten Roggenexperten. Dieses Wissen und Können weiterzugeben, gelingt ihm ebenfalls ganz wunderbar. An dieser Stelle ein großes Danke an dich, Han Kyul!

Ihr findet ihn und unser Brot immer von Dienstag bis Samstag in der Ziekowstraße 112 in Tegel. Dienstag bis Freitag ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Unsere Spendenmeldung für Dezember:

Unsere Spendenmeldung für Dezember:

Um vergangenen Monat haben wir durch den Verkauf des Ukraine-Brotes insgesamt 1295,20€ gesammelt. Einen riesigen Dank an alle, die sich beteiligt haben, das ist großartig! Wir schätzen das entgegengebrachte Vertrauen sehr.

Das Geld spenden wir wie jeden Monat für die Ukraine, für humanitäre Hilfen vor Ort, die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten und zur Unterstützung der Bäcker, die dort für die Bevölkerung Brot backen.

Im Dezember beispielsweise konnten durch die Spenden kleine Weihnachtspakete und frisches Brot an Menschen in Not verteilt werden. Hier ein Bild, das uns die Hilfsorganisation Licht im Osten geschickt hat; es wurde von den Verantwortlichen vor Ort aufgenommen.

Das Ukraine-Brot backen wir immer Donnerstagnachmittag und zwar in allen Bäckereien: in Moabit, Tegel und in der Markthalle Neun (die Mobile Bäckerei im Gleisdreieck Park ist noch bis Mitte Februar in der Winterpause).

Der Stollen ist ein veredelter:

Der Stollen ist ein veredelter:

Unsere Stollen gibt es nur im Ganzen, doch sie halten sich exzellent über mehrere Wochen. Das kommt zum einen durch den Sauerteig, den wir dafür verwenden, und zum anderen durch das Veredeln des fertigen Stollens. Nach dem Backen wird er in Butter getaucht und anschließend in Zucker gewendet. Dadurch bildet sich eine Art natürliche Schutzhülle, die den Stollen vor dem Austrocknen schützt.

Wir backen sie bis Weihnachten wöchentlich, damit genug da sind. Einfach vorbeikommen geht, reservieren geht aber auch. In Moabit am besten über die 030 23560471, in der Markthalle Neun über die 0152 51034416 und in Tegel über die 0152 51034933. Wenn ihr einen Stollen in der Mobilen Bäckerei im Gleisdreieck abholen möchtet, sagt den Bäckern vor Ort am besten Bescheid oder ruft unter der 0152 51033812 durch. Danke!

Weihnachtsferienankündigung:

Weihnachtsferienankündigung:

Vom 25. Dezember bis zum 01. Januar machen wir Betriebsferien. Der 24. ist an allen Standorten unser letzter Verkaufstag in diesem Jahr!

Am Heiligabend wird es wie immer eine Ausgabe bestellter und bezahlter Brote geben. Bis zum 22.12. um 10 Uhr kann bestellt werden, vor Ort oder im Webshop ('durch Logistik' auf unserer Website).

Bestellbare Brote für den 24.12. sind wie immer:
Beutebrote, lang oder rund, als 750-Gramm oder als 1,5-Kilo-Laibe
Roggenbrote, als 750-Gramm oder 1,5 Kilo-Laibe
Dinkelkastenbrote

Die Abholzeiten für den 24. sind wie folgt:
Moabit von 9-12 Uhr
Markthalle Neun von 10 bis 12 Uhr
Tegel von 9-12 Uhr

In der Weihnachtspause hat Domberger Brot-Werk an allen Standorten geschlossen. Am 02. Januar öffnen wir unsere Bäckerei in Moabit wieder, am 03. folgen dann auch die Brotbrücken in Tegel und in der Markthalle Neun, sowie die Mobile Bäckerei im Gleisdreieck.

Bestellen ist ab sofort möglich!

Unsere Spendenmeldung für November:

Unsere Spendenmeldung für November:

Durch den Verkauf des Ukrainebrotes haben wir im vergangenen Monat 794,66 Euro gesammelt. Danke an alle, die mitgespendet haben! Der Erlös geht wie immer in die Ukraine, um direkt vor Ort helfen zu können.

Für alle, die es nicht mitbekommen: Wir backen wöchentlich ein Kastenbrot namens Ukrainebrot, aus Roggenvollkorn- und Weizenmehl. Der Grundpreis von 3.50 Euro kann beim Kauf des Brotes um eine beliebig hohe Summe erweitert werden, die dann als Spende gilt. Wer 12 Euro für das Kilolaib bezahlt, spendet damit in diesem Fall 8.50 Euro. Das Geld sammeln wir und spenden es, wenn der Monatsabschluss gemacht ist.

Die Spendenbrote kommen immer Donnerstag nachmittags aus dem Ofen und zwar sowohl in unserer Bäckerei in Moabit als auch in den Brotbrücken in der Markthalle Neun und in Tegel.

Es ist nicht gerade ohne, jetzt im Freien zu backen.

Es ist nicht gerade ohne, jetzt im Freien zu backen.

Denn es ist kalt für Mensch und Teig. Strenggenommen ist unsere Mobile Bäckerei zwar geschlossen, doch Wind und Wetter ist sie allemal ausgesetzt.

Unseren Bäcker im Gleisdreieck-Park wird dadurch besonders viel abverlangt, denn sie müssen die Prozesse den niedrigen Temperaturen anpassen, die Teige gut beobachten und Parameter gegebenenfalls anpassen. Dafür braucht es ein sehr, sehr gutes Teiggefühl, denn in der Mobilen Bäckerei backen wir komplett ursprünglich: keine Kühlung, kein richtiger Garraum, nur ein Kneter und ein Arbeitstisch.

Selbstverständlich kann es dadurch zu Schwankungen beim Brot kommen, vor allem auf die innere Porung bezogen können die Löcher mal größer, mal kleiner ausfallen. Gutes Brot ist es trotzdem, für viele sogar das beste. Denn der Ofen in der Mobilen Bäckerei ist ein anderer – wir empfehlen, den Einfluss des Ofens auf der Geschmack selber zu überprüfen. Das geht immer von Dienstag bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr im Park am Gleisdreieck, direkt neben dem Jules B-Part.

Ab dem 26.11. gibt es Stollen!

Ab dem 26.11. gibt es Stollen!

Die Fachjury der FAZ hat unseren Stollen getestet. Die Bewertung der Kritikerinnen und Kritiker hat Thomas Platt zusammengefasst – hier ist sie:

"Der erste Eindruck: der Stollen ist sehr reichhaltig und saftig, durch den Sauerteig dazu noch richtig lebendig. Obwohl er keine nennenswerte Lagerzeit hinter sich gehabt haben kann, wirkt er schon relativ ausgereift. Es ist zu vermuten, dass mehr Ruhe die Harmonie der Zutaten begünstigt beziehungsweise das Disparate einebnet.

Im Duft buttrige Frische, dahinter etwas Frucht. Das Mundgefühl wurde als samtig beschrieben, der Biss mürb und fest zugleich. Anna Plagens, Inhaberin der Konditorei „Du Bonheur“, entdeckte kaum Röstnoten. Die Pâtissiere lobte den hellen Charakter, dem Zug zum Feinen.

Auch die Verlagerung der Runkelsüße nach außen, so dass die Aufgabenverteilung von Körper und Rinde stets als sinnvoll spürbar bleibt, trägt zu einem wiedererkennbaren Charakter bei. Der wird getragen von brotigen Zügen. Man kann also von einem Kuchen sprechen, der seine Nährmittel-Herkunft nicht verleugnet."

Welch' Wortwucht, vielen Dank!

Nicht mehr lange, dann geht unser Stollen in den Verkauf. Und zwar übermorgen schon, an diesem Samstag! Ab dem 26. November verkaufen wir unseren Sauerteigstollen in Moabit, Tegel und in der Markthalle Neun in Kreuzberg. Dann können alle selber rausfinden, wie "Runkelsüße" wohl schmeckt.

Stollenankündigung:

Stollenankündigung:

Bei all der Herbstlichkeit vergessen wir beinahe den Winter. Doch daran, Stollen zu backen, haben wir selbstverständlich trotzdem gedacht.

Wir sprechen wieder von Stollen mit Sauerteig, ohne Hefe. Abgesehen davon, ist er klassisch: Butter, Rosinen, Mandelstifte, Zitronat, Orangeat. Die Testphase hat offiziell begonnen, in den Verkauf sollen die ersten Stollen am 26. November gehen. Schließlich ist der 27. schon der erste Advent!

Ein Stollen wiegt ein Kilo und kostet 30€. Wir backen sie die ganz Adventszeit über, reservieren ist nicht unbedingt nötig. Wer auf Nummer sicher gehen will, erreicht uns über das übliche Verkaufstelefon in Moabit: 030 23560471.

Unsere Spendenmeldung für Oktober:

Unsere Spendenmeldung für Oktober:

Durch den Verkauf unseres Ukrainebrotes haben wir im vergangenen Monat 680,91 Euro gesammelt, im September waren es sogar 810,10 Euro. Dieses Geld geht wieder vollständig als Spende an die Hilfsorganisation "Licht im Osten", die sich vor Ort engagiert, humanitäre Hilfe leistet und Hilfsgüter in die Ukraine schickt.

Das Ukraine-Brot backen wir immer donnerstags in Moabit und in den Brotbrücken in Tegel und in der Markthalle Neun. Noch mal zum Prinzip: Der Grundpreis für das Kastenbrot von 3.50 € kann beliebig erweitert werden, mindestens aber um 5.50 €. Das heißt, wer 10 € für den Laib bezahlt, spendet dadurch 6.50 €, die 3.50 € sind reine Produktionskosten.

Das Roggen-Weizen-Brot wiegt 1 Kilo und hält sich gute 7-9 Tage frisch.

Womit sind die Rohrnudeln gefüllt?

Womit sind die Rohrnudeln gefüllt?

Drei mal raten wird nicht nötig sein – es ist Apfel. Weil sich säuerlich-würzige Äpfel auf oder im Teig am besten machen, nehmen wir die Sorte Boskop. Diese werden von Hand geschält und für die Kuchen in Scheiben und für die Rohrnudeln in Würfel geschnitten. Dann formen wir jede einzelne Rohrnudel von Hand: etwas Apfel wird auf einen kleinen Teigfladen portioniert und anschließend zusammengefaltet, den Schluss nach unten. Anschließend kommen alle Rohrnudeln auf ein Bett aus Karamell in ein Blech und in den Ofen. Durch das Backen karamellisiert die untere Schicht und die Rohrnudeln sind auf der einen Seite knusprig und auf der anderen Seite weich.

Der Rohrnudeltag ist der Donnerstag und zwar überall: in Moabit, in der Brotbrücke in der Markthalle Neun und in Tegel! In der Mobilen Bäckerei im Gleisdreieck ist es allerdings noch nicht soweit.

Öffnungszeiten wurden gewünscht, Öffnungszeiten wurden festgelegt!

Öffnungszeiten wurden gewünscht, Öffnungszeiten wurden festgelegt!

Im Park am Gleisdreieck backen wir erst seit einem Monat etwa, doch über den Betrieb im Park konnten wir schon einiges feststellen. Zum Beispiel, dass hier eher nachmittags was los ist, zumindest im Herbst. Deswegen lauten unsere Öffnungszeiten dort vorerst wie folgt:

Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.

Dazu sei gesagt, dass unsere Bäckerinnen und Bäcker schon früher da sind und es meist auch schon früher Brot gibt. Also bitte einfach kurz anklopfen, rufen, sich räuspern oder kurz warten, dann macht die backende Person vor Ort die Plane hoch und verkauft schon vor 15 Uhr Brot.

Außerdem möchten wir weiterhin betonen, dass wir uns über jegliche Werbung für unsere Mobile Bäckerei im Gleisdreieck Park sehr, sehr freuen. Wir stehen etwas versteckt unter der U-Bahnbrücke, neben dem Jules B-Part und dem BRLO. Man gelangt über den Park oder über die Luckenwalder Straße zu uns, eine kleine Grafik dazu gibt es bei uns auf der Website unter "Hier". Danke!

Was macht Florian Domberger eigentlich gerade?

Was macht Florian Domberger eigentlich gerade?

Tatsächlich kam er Anfang dieser Woche aus Odessa wieder; mit dieser Reise überraschte er uns alle. In einer langen E-Mail beschrieb er seine Eindrücke und wir möchten gerne Auszüge daraus teilen, denn wir sind beeindruckt und berührt davon. Hier also ein paar Zitate von ihm:

"Mahlzeit,

war die letzten zwei Tage in Odessa. Warum? Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ukrainer nicht nur für ihre eigene Freiheit kämpfen, sondern auch unsere freiheitlichen Werte verteidigen. (...) Die Ukrainer verdienen also jede Hilfe, und ich werde nicht auf meinem Hintern sitzen, um mir in zehn Jahren Vorwürfe zu machen, ich hätte nicht alles getan, um ihnen zu helfen. Unsere Bundesregierung und unser Bundestag sind mir zu bräsig, zu bequem, zu saturiert, zu mutlos."

Am vergangenen Freitag kommt Florian in Odessa an und trifft Mascha Kalenska, eine der Gründerinnen von Bake for Ukraine. Gemeinsam besuchen sie das Restaurant 'Dizyngoff', die Wirtin heißt Nika.

"Nika stellt Essenspakete für die Soldaten zusammen, so dass diese nicht nur die Standardprotionen bekommen sondern auch etwas netteres, ab und zu. Auf dem Rückweg zum Hotel (ab 23 Uhr ist Ausgangssperre bis 5 Uhr morgens) zeigt mir Mascha wie viele Restaurants wegen des Kriegs zumachen mussten. Viele, viele leerstehende Läden. Die Lichter in der Stadt werden gelöscht."

Am Samstag besucht Florian die Sauerteigbäckerei DOU, dort lernt er Ilja und Slava kennen:

"Die zwei Köche haben Anfang 2022 die Bäckerei mit einfachsten Mitteln aufgemacht und durch sehr viel autodidaktisches Lernen einen funktionierenden Betrieb mit hoher Qualität auf die Beine gestellt. DOU verfügt über 25qm und einen kleinen Ofen, sowie einen 15kg Spiralkneter. Jeden Tag werden 100kg Brot produziert. Ohne Hefe, nur mit Sauerteig, wie wir es tun nach dem Prinzip Mehl, Salz, Wasser und Handwerk. (...) Du viert fahren wir zu einem Flüchtlingsversorgungspunkt. Eine Schlange von Flüchtlingen aus den okkupierten Gegenden. Es ist wie im März am Hauptbahnhof in Berlin. Das Nötigste wird zur Verfügung gestellt. Und die Not ist unglaublich. Hier bringen Ilja und Slava einen Teil ihrer Brote her. Danach fahren wir zu einem weiteren Versorgungspunkt. Hier werden aber nicht nur Flüchtlinge unterstützt sondern auch Soldaten. Frauen (die meisten Männer dienen) stellen Uniformen, Tarnnetze, Stiefel, Schuhe, Hosen, Jacken, Taschen, Fahnen,… her und schicken sie an die Front."

Danach fahren sie in eine Restaurant am Strand:

"Es ist surreal – wunderschönes Wetter, gutes Essen und ein Strand, der von Menschen besucht wird, der aber auch von Minen verseucht ist. Plötzlich fangen alle Menschen im Restaurant an aufgeregt zu babbeln und zu lachen. Die Kertsch-Brücke brennt. Das ist Anlass großer Freude, ist es doch ein Prestigeprojekt für Putin. Mit einem Lachen sagt Mascha – heute Nacht wird es Alarm geben, Putin wird richtig sauer sein."

Abends zurück im Hotel, es gibt wieder Alarm:

"Diesmal gehe ich für 45 Minuten in Deckung, mir ist mulmig, ich will nicht neben Scheiben stehen oder sitzen oder schlafen. Um 22 Uhr gehe ich ins Bett.

Gegen 1.30 Uhr wieder Alarm. Runter in den Schutzraum, warten. Es dauert 20 Minuten, dann gehe ich wieder ins Bett. Diesmal haben die Russen getroffen, in Saporischja ist sie eingeschlagen und hat einen Wohnblock zerstört, 17 Tote."

Nun ist Florian Domberger wieder in Augsburg und bald zurück in Berlin. Er sagt:

"Das Engagement der Menschen für die Flüchtlinge und die Soldaten sowie die Wertschätzung des Lebensmittels Brot berühren mich. Was ich gesehen habe, bestärkt mich zu helfen. Wir werden jetzt ein kleines, feines System aufbauen. Mascha hat mich zu DOU gebracht, aber es gibt schon weitere Kandidaten zur Unterstützung: In Kijv, in Charkiv, in Butscha. Wir haben keine Zeit zu verlieren."

Das macht Florian Domberger gerade.

Wir stellen vor: Jae Sok!

Wir stellen vor: Jae Sok!

Mit dem Backen hat Jae Sok schon vor Jahren angefangen, in seiner Heimatstadt Seoul. Dort führte er sein eigenes Hamburger-Restaurant und leitete die Küche, kümmerte sich ums Menü und backte die Burger Buns. Drei Jahre lang machte er das und während dieser Zeit wurde seine Begeisterung fürs Backen immer größer und sein Wunsch, Bäcker zu werden, wurde immer konkreter.

Als Jae Sok gemeinsam mit seiner Frau im Jahr 2019 nach Berlin zog, arbeitete er aufgrund der Sprache zunächst als Koch in einem koreanischen Restaurant. Kaum hatte er ausreichend Deutsch gelernt, bewarb er sich bei uns und ist nun seit dem Frühjahr 2022 dabei. Seine Frau arbeitet ebenfalls als Sauerteigbäckerin in Berlin —ihr Traum ist es, eines Tages gemeinsam eine Bäckerei zu eröffnen.

Wir haben zwischen Mitte, Tiergarten, Schöneberg und Kreuzberg geparkt!

Wir haben zwischen Mitte, Tiergarten, Schöneberg und Kreuzberg geparkt!

Und zwar mit unserer Mobilen Bäckerei, direkt im Park am Gleisdreieck. Wir stehen auf dem Platz unter der U-Bahnbrücke, gleich bei der Luckenwalder Straße. Unsere Nachbarn sind das BRLO und das Jules B-Part, unser Vorgarten ist der Gleisdreieck. Wir sagen es einfach wieder und wieder: wir sind begeistert.

Ab sofort gibt es hier von Mittwoch- bis Samstagnachmittag Brot und Kuchen. Nach wie vor müssen sich die genauen Öffnungszeiten noch herauskristallisieren. Deswegen unsere Bitte: erscheint gerne zahlreich, damit wir schauen können, wie die Zeiten am besten passen. Und erzählt es doch bitte auch rum – die Bezirke, die es interessieren könnte, sind schließlich einige. Danke!

Es ist das, wonach es aussieht:

Es ist das, wonach es aussieht:

Wir stehen mit unserer Mobilen Bäckerei im Gleisdreieck-Park und sind begeistert! Klar, zwischen dem BRLO und dem Jules B-Part kann es einem auch nur gut gehen: links bestes Bier, rechts bester Café und vorne den ultimativen Blick in den Park. Die Stimmung hier ist so urban, großstädtisch und gelassen.

Nach der riesigen Backaktion für Bake for Ukraine, bei der unser Bäcker Han Kyul die Mobile Bäckerei geleitet und 500 wunderschöne Brote aus dem Ofen geholt hat, haben wir unser Brotwüstenexpeditionsfahrzeug letzte Woche blitzeblank geputzt. Nun geht es mit dem Probebacken los! Feste Uhrzeiten haben wir noch nicht, wir fangen erstmal an. Immer ab Mittwoch gibt es Brot und Kuchen, bis Samstag. In den ersten Wochen möchten wir herausfinden, wie der Gleisdreieck so tickt und ob er Brot braucht. Wir würden uns freuen, denn wir fühlen uns hier bereits sehr wohl.

Deswegen unsere Bitte an alle: erzählt es rum in Kreuzberg 61, Schöneberg, Mitte und Tiergarten! Danke, danke, danke.

Liebe Leute, ich sage Ciao!

Liebe Leute, ich sage Ciao!

Viele von euch kennen mich, denn ich habe fünf Jahre lang die Brote und Brötchen über den Tresen gereicht, meist in Moabit, manchmal auch in Kreuzberg, oder auf Veranstaltungen. Ich mochte diese Arbeit sehr, vor allem wegen des fantastischen Teams um mich herum und den tollen Kundinnen und Kunden, die ich teilweise mehrmals die Woche sah. Danke!

Nun ist es an der Zeit, mit dem Brotverkauf aufzuhören und etwas Neues zu beginnen. Mit dem Brot generell höre ich aber nicht auf, sondern führe weiterhin die Öffentlichkeitsarbeit und den Bereich Personal im Domberger Brot-Werk — mag's hier schließlich sehr. Mein größter Dank gilt Florian, denn durch seine unterstützende, fordernde, freiheitsgebende und wertschätzende Art habe ich so viel gelernt, bin über mich hinaus gewachsen und konnte mich entfalten. Es waren fünfeinhalb tolle Jahre, ich hänge gerne noch ein paar ran.

Man sieht sich also, wie schön!

Immer wieder freitags kommt die Versöhungskirche.

Immer wieder freitags kommt die Versöhungskirche.

Denn immer wieder freitags backen wir aus dem Roggen, der auf den Feldern der Versöhnungskirche wächst, einen Schusterjungenkranz für die Gemeinde. Die Roggenfelder sind dort, wo einst der Todesstreifen war, zwischen den Mauern, die damals Ost- von Westberlin trennten. Teile der Ernte kommen zu uns und gelangen dann in Form eines Schusterjungenkranzes wieder zurück zur Versöhnungskirche.

Hier ein Auszug von der Website der Versöhnungskirche: "Aus der Ernte des Roggenfeldes werden Brote und Oblaten gebacken. Roggenkörner werden in kleine Säckchen gefüllt. Jedes enthält etwa 300 Gramm Korn, für eine Mahlzeit oder zur Aussaat. Sie sind an der Kapelle gegen eine Spende erhältlich." Gute Sache so ein Roggenfeld mitten in der Stadt.

Zwetschge oder Pflaume, das ist hier die Frage.

Zwetschge oder Pflaume, das ist hier die Frage.

Auch wenn es nicht eindeutig danach aussieht: unter unseren Streuseln liegen derzeit Zwetschgen. Sie sind zwar größer und auch etwas runder, als es für Zwetschgen sonst üblich ist, aber es sind definitiv keine Pflaumen. Zwetschgen eignen sich nämlich besser zum Belegen von Kuchen, denn das Fruchtfleisch lässt sich einfacher vom Kern trennen (das machen wir übrigens bei jeder einzelnen von Hand) und sie haben weniger Fruchtsaft. Außerdem bringen Zwetschen von Natur aus eine schöne Säure mit, was in Kombination mit den süßen Butterstreuseln absolut köstlich ist.

Diesen fantastischen Obstkuchen haben wir momentan an allen Standorten während der ganzen Saison (also bestimmt noch einen Monat lang) — unsere donnerstäglichen Rohrnudeln füllen wir derzeit übrigens auch mit Zwetschgen!

Wir backen Brot für die Ukraine.

Wir backen Brot für die Ukraine.

Die grausame Kriegssituation darf nicht vergessen oder verdrängt werden. Deswegen möchten wir nun einmal wöchentlich mit einem Ukraine-Kastenbrot daran erinnern und unsere Kundinnen und Kunden zu einer Spende anregen.

Die Idee ist wie folgt: ein Laib kostet 9 Euro pro Kilo, davon gehen 3.50 Euro an uns für die Produktion, 5,50 Euro gehen als Spende an die Ukraine. Sehr gerne kann mehr gespendet werden, 5,50 Euro ist nur der Mindestbeitrag. Monatlich werden wir alle gesammelten Spenden dann anonym an die Hilfsorganisationen Bake for Ukraine und Licht im Osten überweisen. Wie viel Geld zusammengekommen ist, werden wir hier in regelmäßigen Abständen bekannt geben.

Ab sofort backen wir das Brot einmal die Woche bei uns in Moabit. Es besteht aus Roggenvollkorn (70%) und Weizen (30%), wiegt ein Kilo und ist mindestens zehn Tage gut, denn es hat einen hohen Vollkornanteil und dank der Kastenform kann viel Wasser in den Teig.

Die andauernde Situation in der Ukraine macht uns unendlich betroffen. Wir würden uns freuen, wenn Sie gemeinsam mit uns etwas helfen würden.

Fragen gerne per Mail an info@brot-werk.com oder telefonisch an die 030 235 60471. ​

Vielen Dank für die Unterstützung und das Vertrauen!​​

PS: Anonyme Spende heisst, wir machen das Geld nicht als Spende steuerlich geltend und weisen das auch so aus.​